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Eingabe Landtag Hessen, Junge Union Hessen „A21 – Kontaminierter Kabinenluft vorbeugen“

Zitat: „Die Junge Union Hessen fordert die Hessische Landesregierung auf sich für die verpflichtende Einführung von Filtern und Sensoren zur Verhinderung bzw. Warnung vor sog. „fume-Events“ in deutschen Verkehrsflugzeugen einzusetzen. Darüber hinaus soll darauf hingewirkt werden eine Anlaufstelle für Betroffene von Vorfällen kontaminierter Kabinenluft in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt zu schaffen.“

Lesen Sie bitte den kompletten Text auf der Seite 10 im Original unter:

Quelle und (c): http://www.ju-landestag.de/core/files/beschlusstool/3PKT-170505_Allgemeine_Antraege_LT97_Web.pdf

Wer jetzt noch behauptet, dass es Einbildung ist, dass Piloten, Crew-Mitglieder oder Passagiere in Flugzeugen nicht „vorsätzlich“ vergiftet werden, leidet unter Realitätsverlust und sollte einmal psychiartrisch untersucht werden…

Zitat: „Flugzeuge im Blut“, faz, 28.03.2016

Zitat: „Der Pilot Richard Westgate war 42 Jahre alt, als er seine Flugtauglichkeit verlor. Ein Jahr später war er tot. Zuletzt klagte er häufig über taube Hände und Füße, Schwindel, Sehstörungen und Gedächtnisverlust. Und Kopfschmerzen, stark wie bei einer Migräne. Seine Symptome, sagten die Ärzte, ähnelten denen einer Leukämie, einer multiplen Sklerose, einer Arsenvergiftung oder einer Herzmuskelentzündung. All das schlossen sie aber aus. Westgate glaubte, die Ursache für sein Leiden zu kennen: die Luft im Flugzeug.

[…]

Die Kabinenluft in fast allen Verkehrsflugzeugen wird vor der Kerosineinspritzung direkt aus dem Verdichter des Triebwerks gezapft. Das hat den Vorteil, dass sie warm ist und sich leicht transportieren lässt. Das Öl, mit dem die Triebwerkswellen geschmiert werden, enthält zum Schutz vor Überhitzung Trikresylphosphat (TKP). Wird TKP, das zur Gruppe der Organophosphate gehört und in seiner Zusammensetzung dem Kampfstoff Sarin ähnelt, allerdings erhitzt, können der Stoff und seine Isomere das Nervensystem hochgradig schädigen. Es wird vermutet, dass TKP, wenn die Dichtungen versagen, über den Luftstrom des Triebwerks direkt in die Zapfluft gelangen kann, also ins Flugzeug. Dann, sagen Betroffene, rieche es an Bord nach „nassem Hund“ oder „alten Socken“.“

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Quelle und (c): http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/tkp-an-bord-macht-kabinenluft-im-flugzeug-krank-14146728.html

Zitat: „Gift aus den Turbinen“, Göttinger Tagesblatt, 18.01.2017

Kommt die Wahrheit nach Jahrzehnte des Schweigens durch die Verantwortlichen, endlich ans Tageslicht der Öffentlichkeit ?

Zitat: „Knapp 8400 Menschen haben eine Petition unterzeichnet, in der das Universitätsklinikum aufgefordert wird, die sogenannte „Fume Event“-Sprechstunde im Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin zu erhalten. Dort werden Opfer von belasteter Kabinenluft in Verkehrsflugzeugen behandelt.“

[…]

Zitat: „Göttingen. Die Symptome des sogenannten aerotoxischen Syndroms: Patienten fühlen sich benommen und haben grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit. Wegen teils schwerer gesundheitlicher Probleme suchten allein 2016 viele hundert betroffene Crewmitglieder und Passagiere das Forscherteam um die Göttinger Privatdozentin Astrid Heutelbeck im Klinikum auf.“

[…]

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