Schlagwort-Archiv: Pilot

Zitat: „Flugzeuge im Blut“, faz, 28.03.2016

Zitat: „Der Pilot Richard Westgate war 42 Jahre alt, als er seine Flugtauglichkeit verlor. Ein Jahr später war er tot. Zuletzt klagte er häufig über taube Hände und Füße, Schwindel, Sehstörungen und Gedächtnisverlust. Und Kopfschmerzen, stark wie bei einer Migräne. Seine Symptome, sagten die Ärzte, ähnelten denen einer Leukämie, einer multiplen Sklerose, einer Arsenvergiftung oder einer Herzmuskelentzündung. All das schlossen sie aber aus. Westgate glaubte, die Ursache für sein Leiden zu kennen: die Luft im Flugzeug.

[…]

Die Kabinenluft in fast allen Verkehrsflugzeugen wird vor der Kerosineinspritzung direkt aus dem Verdichter des Triebwerks gezapft. Das hat den Vorteil, dass sie warm ist und sich leicht transportieren lässt. Das Öl, mit dem die Triebwerkswellen geschmiert werden, enthält zum Schutz vor Überhitzung Trikresylphosphat (TKP). Wird TKP, das zur Gruppe der Organophosphate gehört und in seiner Zusammensetzung dem Kampfstoff Sarin ähnelt, allerdings erhitzt, können der Stoff und seine Isomere das Nervensystem hochgradig schädigen. Es wird vermutet, dass TKP, wenn die Dichtungen versagen, über den Luftstrom des Triebwerks direkt in die Zapfluft gelangen kann, also ins Flugzeug. Dann, sagen Betroffene, rieche es an Bord nach „nassem Hund“ oder „alten Socken“.“

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Tatsachenbericht aus Sicht der Mutter einer Fume Event (vergifteten) Flugbegleiterin

Autor „Galleymaus“ auf der Seite „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis.de“

Zitat: „Bei mir steigen Gefühle auf, die Fremdschämen und der Ohnmacht übersteigen, wenn ich diesen offenen Brief einer Mutter einer Kollegin lese! Vor allem weil ich jetzt auch verstehe wie meine Mutter wohl gefühlt haben muss, als ich meinen Fume-Event erlebt hatte. Auch bei mir traten derartige Symptome auf wie es hier beschrieben wird!

Der Brief/Kommentar einer Mutter, die für viele Familienmitglieder von Betroffenen spricht… wenn es schon für sie, die nicht unmittelbar von der Vergiftung betroffen ist, schon so schlimm ist, kann man sich vielleicht vorstellen wie es für uns Betroffene ist… manchmal hat man das Gefühl man verliert den Verstand! Wir haben alle als gesunde Menschen diesen Beruf (Flugbegleiterin/Pilot) begonnen, haben wir nicht das Recht auch gesund zu bleiben? Und auch jeder Passagier der meint er beträte nur hin und wieder ein Flugzeug: ES BETRIFFT JEDEN – ‚Seltenflieger‘, Vielflieger, Reisende Kinder, schwangere Reisende, Alte wie Junge, IN und UM das Flugzeug herum arbeitende…. Ungemütliches zu ignorieren oder die Augen davor zu verschließen ist keine Option und lässt die Brisanz des Themas nicht harmloser werden oder gar verschwinden…!

IHRE WORTE:

„Ich unterschreibe weil meine Tochter selbst betroffen ist und es mir fast das Herz gebrochen hat als Mutter mit ansehen zu müssen wie aus einer agilen und lebensfrohen jungen Frau, die viel gelacht und ihren Job geliebt hat, plötzlich immer kränker wurde. Es war, als hätte jemand die Handbremse in voller Fahrt mit voller Wucht angezogen und plötzlich nichts, aber auch gar nichts, mehr so ist, wie es einmal war. Nicht nur, dass man sie wochen-, ja monatelang seitens der Institutionen, die eigentlich helfen sollten, ignoriert hat (ein fume event? Nein, da war doch nichts…- trotz Zeugen und Unfallberichten), nein, man hat sie auch noch regelrecht gemobbt und eine Behandlung fand erst gar nicht statt. Jeder der Betroffenen weiss mittlerweile, dass ohne schnelle Hilfe sich die Krankheit chronifizieren kann und weiss, dass dies verheerende Folgen auf die Gesundheit haben kann die sogar zum Tode führen können. Aber damit nicht genug. Unfallmeldungen verschwanden auf geheimnisvolle Weise, Diagnosen wurden (absichtlich?) vertauscht, Gutachten wurden ohne ihr Wissen und ohne, dass man sie gesehen hätte, verfasst (dort hieß es dann, dass „fume events“ technisch nicht möglich seien und das von einer KK). Es gab sogar ein Gutachten für´s Gericht indem festgestellt wurde (trotz mindestens fünf Ärzten die die hohe Schadstoffbelastung bestätigten), dass meine Tochter eine „gravierende Angststörung“ hätte (von einem Lungenarzt wohl gemerkt) und unter einer „chronischen Hyperventilation“ leiden würde. Wenn man dann in eine Plastiktüte atmen würde, würde dies besser werden (hat er tatsächlich gesagt). Dass dies bei nachgewiesenen Diffussionsstörungen lebensbedrohlich werden kann war dem Lungenfacharzt, der das Gutachten geschrieben hat, wohl eher nicht bekannt. Bekannt war diesem wohl auch nicht, dass ein Krankheitsbild, dass sich „chronische Hyperventilation“ nennt, wohl gar nicht existiert. Gab einige Ärzte, die meine Tochter etwas verständnislos ansahen nachdem sie von dieser Diagnose hörten. Leider gibt es Richter, die so was glauben. Aber was will man schon erwarten von einem Gutachter, der erst die zweite Flugbegleiterin begutachtet hat und sich nicht wirklich mit den Unterlagen vertraut gemacht hatte (wie er uns noch vertrauensvoll erzählte).

Ach ja, und nicht zu vergessen der Richter, der über eine einstweilige Verfügung wegen einer möglichen Behandlung entscheiden sollte. Der kam schon polternd in den Gerichtssaal mit einem Vortrag, dass er wegen „so was“ eigentlich erst gar nicht aufgestanden wäre. Er sah das Ganze wohl eher als Affentheater und Lappalie an sonst hätte er meine Tochter im Gerichtssaal nicht so angefahren. Diktiert hat er am Ende dann, nachdem er zu meiner Tochter sagte: „Sie sehen doch gar nicht krank aus“ und sie dann suggestiv fragte: „gelt, sie sind doch gar nicht so krank?“, dass eine einstweilige Verfügung nicht notwendig wäre und sie doch wohl mit dieser Entscheidung einverstanden sei. Meine Tochter war viel zu perplex um sich dagegen wehren zu können.

Meine Tochter ist dann bei Stiftungen betteln gegangen um sich wenigstens zwei Behandlungen leisten zu können. Eine zweite Gerichtsverhandlung scheiterte weil es ihr zwischendurch wieder so schlecht ging, dass sie zwei weitere Behandlungen brauchte. Hätte man sofort nach dem fume event gehandelt und Behandlungsmassnahmen eingeleitet, es wäre alles vllt ganz anders gekommen und sie hätte sich viel schneller erholt und wäre schon längst wieder in den Arbeitsprozess integriert gewesen. So hat man viel kostbare Zeit verschwendet und mit dem Leben meiner Tochter gespielt.

Das kann man nicht glauben? Oh, ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Ich war, bis zu diesem Ereignis, immer der Meinung, dass es in diesem Land so etwas wie Gerechtigkeit, Gesetze an die sich auch Arbeitgeber halten müssen und Arbeitgeberfürsorge gibt. Aber man lernt ja nie aus. Und das, was ich hier erzählt habe, waren noch eher die „harmloseren“ Ereignisse.

Warum ich das erzähle? Ich denke, es wissen noch viel zu wenig Menschen, was hier wirklich geschieht, deshalb möchte ich unsere persönlichen Erfahrungen an dieser Stelle weitergeben in der Hoffnung, dass sie möglichst viele Leute lesen und daraus lernen und endlich sehen was hier wirklich abgeht.

Fakt ist jedenfalls, dass man Menschen, gerade hier, so immens unter Druck setzen kann, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen als freiwillig aus dem Leben zu scheiden wenn sie nicht schon vorher an den schlimmen Folgen dieser Mischintoxikation von alleine versterben. Man kann durchaus wieder gesund werden aber dafür müssen die Voraussetzungen gegeben sein und es gibt zu viele Menschen die sich nie mehr von einem solchen event erholen, gerade weil Anlaufstellen fehlen und sie nicht behandelt werden und dann Zeit Lebens unter den schweren gesundheitlichen Folgen leiden. Schon ganz und gar wenn man sich die Hilfe nicht leisten kann die man braucht, denn die muss man selbst bezahlen. Wenn man dann noch sieht, dass keinerlei Schutzmaßnahmen greifen, die man einmal als Vorsorge ergriffen hat, dann kann man den Mut vollends verlieren, denn den geliebten Job ist man los und die ganze Existenz ist bedroht weil man u.U. auch nie mehr wirklich auf die Beine kommt (was einem aber keiner glaubt). Versicherungen zahlen übrigens meist nicht. Viele haben sogar die Klausel speziell für fume events in ihre Policen aufgenommen, dass sie bei diesen nicht zahlen, was nur Wenige wissen und dann mit Entsetzen feststellen, wenn´s schon zu spät ist.

Ohne Göttingen wäre meine Tochter ganz verloren gewesen. Frau Dr. Heutelbeck war die einzige offizielle Stelle die ihr glaubte und sie ernst nahm. Da meine Tochter bei Weitem kein Einzelfall ist unterschreibe ich diese Petition ebenfalls. Wenn Göttingen zumacht gibt es keinen mehr, der wirklich unvoreingenommen mit dieser Sache umgeht. Contergan und Asbest haben gezeigt, was in unserem Staat möglich ist und dass man aus diesen Vorfällen nichts gelernt hat. „Fume events“ sind nur die Fortsetzung einer Politik die betroffene Menschen als „Kollateralschaden“ und nicht als Menschen sehen und sie mal gerne „unter den Tisch fallen“ lassen. Das muss endlich aufhören. Jeder, der sich hier beteiligt, macht sich mitschuldig an Not, Elend und Tod von einem ganzen Berufszweig. Jeder einzelne Betroffene ist einer zu viel, weil vermeidbar. Lösungen für dieses Problem sind zweifellos schon lange vorhanden. Das fume event, in das meine Tochter geraten ist, wäre somit vermeidbar gewesen. Allein diese Tatsache ist für mich unvorstellbare Ignoranz gegenüber jeglichen Menschenlebens.

Nicht nur die Existenz eines jungen Menschen ist ohne Not von verantwortungslosen Arbeitgebern und Institutionen zerstört worden, deshalb meine dringende Bitte an die Verantwortlichen: Tut bitte Alles, damit Göttingen als Anlaufstelle bleibt.““

Quelle und (c):
https://www.change.org/p/einzige-sprechstunde-f%C3%BCr-fume-event-opfer-muss-erhalten-bleiben?recruiter=125107985&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp

Zitat: „BA pilot ‚killed by toxic fumes on flightdeck after being constantly exposed to fuel leaks on-board passenger jets'“

Zitat:“Pilot Richard Westgate died at 43 after saying ‚breathing in toxic fumes‘ Mr Westgate, of Edinburgh, suffered years of ill health before he died in 2012. He instructed a lawyer to sue BA over alleged health and safety breaches. Now a new study has found that the pilot did suffer from poisonous fumes. The study is published in the Journal of Biological Physics and Chemistry Another BA pilot, Karen Lysakowska, 43, died in 2012 claiming same thing. Mr Cannon’s firm is acting for 25 people who say they have suffered similar“

Beitragsbild:

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Quelle und (c): http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2014/07/28/1406549352797_wps_1_FROM_JOHN_JEFFAY_AT_CASCA.jpg

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Quelle und (c):
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2708365/BA-pilot-killed-toxic-fumes-flightdeck-constantly-exposed-fuel-leaks-board-passenger-jets.html

Zitat: “Asbestos of the Sky”, Sayer Ji, Founder, 03.01.2017

Ein wenig Aufklärung gefällig ?

..für Jeden der sich heute noch freiwillig in ein Flugzeug mit Zapfluft setzt…also mehr als 98% der global verfügbaren Flugzeuge…nur die B787 ist derzeit die einzig „gesunde“ Maschine, wo der Passagier und Pilot und Crew beim Flug NICHT vergiftet werden…

Zitat: „“Asbestos of the Sky” – The Aviation Industry’s Darkest Coverup

The aviation industry hangs its hat on air travel being „the safest way to travel.“ The truth, however, is that it has harbored a dark secret since its inception: it’s poisoning its passengers and crew due to deeply flawed aircraft design, de-prioritizing safety in favor of profit.“

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Bildnachweis:
Quelle und (c): http://www.greenmedinfo.com/sites/default/files/ckeditor/Sayer%20Ji/images/aerotoxic.jpg

„Posted on:
Tuesday, January 3rd 2017 at 5:00 am
Written By:
Sayer Ji, Founder“

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Quelle und (c): http://www.greenmedinfo.com/blog/asbestos-sky-aviation-industry-s-darkest-coverup

Wichtige Downloads:

a) Medical protocol for HCP 2008 93.02 Kb
– Quelle und (c): http://www.toxicfreeairlines.com/images/stories/medicalprotocolforhcp2008.pdf

b) TFA Aerotoxic syndrome handout for passengers
– Quelle und (c): http://www.toxicfreeairlines.com/images/stories/tfa-aerotoxic-syndrome-handout-for-passengers.pdf

c) TFA Aerotoxic syndrome handout for crew
– Quelle und (c): http://www.toxicfreeairlines.com/images/stories/tfa-aerotoxic-syndrome-handout-for-crew.pdf

Zitat: „Doppeltes Fume event mit toxischen Öl-Dämpfen in Lufthansa A321“, 18.10.2016

..wie lange wird von offizieller Seite dieser Missstand noch ignoriert ?

Gibt es keine MAK-Werte für Organophosphate, TCP und Pestizide an Board eines Flugzeuges ?

Wo bleibt der Gesetzgeber mit rechtlicher Hilfe von Betroffenen bei der „vorsätzlichen“ Gesundheitsverletzung von Menschen – sogar in der Ausübung Ihres Jobs ? Was ist mit Pilot, Crew und Passagieren ? Warum werden diese Menschen permanent gesundheitlich geschädigt, die täglich eine hohe Verantwortung über andere Menschenleben tragen – warum hindert der Arbeitgeber, das eigene Personal daran gesund zu bleiben ? Welch perfide Logik steckt dahinter ?

Warum wird diese permanente Gesundheitsverletzung von offizieller Seite ignoriert und nicht haftungsrechtlich geahndet ?

Wer hat also einen Vorteil davon, dass diese Fakten seit Jahrzehnten verleugnet werden ?

Zitat:“Piloten „unfit to fly“ – Untersuchung im Spital

Zu zwei Fume events, bei denen nach den bisher vorliegenden Informationen der Verdacht besteht, dass hochtoxische Triebwerksöldämpfe in die Kabinenluft gelangt sind, ereigneten sich innerhalb von 24 Stunden auf dem Lufthansa Airbus A321 mit der Kennung D-AIRS. Das berichtet der „Aviation Herald“.

Der erste Vorfall ereignete sich am 24. September auf dem Flug LH 1416 von Frankfurt nach Dubrovnik. Während des Sinkfluges waren in der Kabine plötzlich deutlich Öl-Dämpfe wahrnehmbar. Der als Pilot flying fungierende Erste Offizier machte den Kapitän darauf aufmerksam, dass er sich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt fühle und führte die Landung durch. Danach sahen sich beide Piloten gesundheitlich nicht mehr imstande, den Rückflug durchzuführen und begaben sich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Unklar bleibt, ob die AUA-Konzernmutter Lufthansa ihre Passagiere über die Gefahr, die von den hochtoxischen Bestandteilen des Triebwerksöles ausgehen kann, informiert hat. […]“

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Quelle und (c):
ttps://www.austrianwings.info/2016/10/doppeltes-fume-event-mit-toxischen-oel-daempfen-in-lufthansa-a321/