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Pressemitteilung – Nervengifte in Passagierflugzeugen – Crews und Passagiere schützen

Wenn Nervengifte in Passagierflugzeugen, Flugzeuginsassen in Lebensgefahr bringen, muss die Politik handeln

Der Internationale Verein für Umwelterkrankte – IVU e.V. ruft zu einer Kundgebung am 28. April 2017, von 13:00 bis 18:00 Uhr, am Flughafen Frankfurt/Main auf.
[Treffpunkt Ankunft „A“]

Diese Kundgebung dient der Aufklärung der Passagiere und Besatzungsmitglieder und soll der Forderung nach giftfreier Atemluft in Flugzeugen Nachdruck verschaffen.

Die Politik und Industrieverantwortlichenseite wird gefordert, unmittelbar zu handeln und auf Prävention zu setzen.

Vergiftungsgeschädigte Passagiere und Besatzungsmitglieder, bereits fluguntaugliche und noch aktive Crewmitglieder, verschiedenster Airlines und Länder, versammeln sich zur friedlichen Demonstration und richten somit die Aufmerksamkeit auf den Missstand der toxischen Flugzeuginnenraumluft, die bekanntermaßen schon zu oft Menschen auf einem Flug schwer erkranken ließ und somit ein weiteres Abwarten nicht rechtfertigen lässt.

Wir erwarten unter Anderen Herrn John Hoyte, der als ehem. BAe146 Trainings – Kapitän, aufgrund toxischer Kabinenluft fluguntauglich wurde.
Er ist der Vorsitzende der ‚Aerotoxic Association‘ , die er im Jahre 2007 gründete.

Ebenso hat die französische „AVSA Association Victimes Syndrome Aerotoxic – ehem. Kapitän Eric Baillet “ deren Unterstützung zugesagt.

Täglich und weltweit kommt es zu sogenannten „fume-events“ – Vorfällen durch Kontaminierte Kabinenluft, die plötzlich und unerwartet mit und ohne Geruchs- und Rauchwahrnehmung zu Ausfallerscheinungen wie Lähmungen, Taubheit, grippeähnlichen Symptomen, Atemnot, Schwindel, kognitiven Einschränkungen, Herz- und Kopfschmerzen, sowie Ohnmacht führen können.

Käme ein Handeln seitens der Luftfahrtindustrie einem Eingeständnis gleich, dass es tatsächlich durch Kontaminierte Kabinenluft langzeitgeschädigte Vergiftungsopfer gibt, die auf internationaler Ebene zu einer Flut von Schadensersatzklagen führen könnten und ist das der Grund, warum von allen Seiten bisher eher geleugnet, als adäquat gehandelt wurde?

In Studien wie z.b. der Nebraska-Studie und Flugzeugbeprobungen von Instituten wie das Fresenius Institut (im Auftrag einer deutschen Airline), von Gutachtern (im Rahmen staatsanwaltlicher Ermittlungen unter der Leitung des Staatsanwaltes Erich Schöndorf bereits Ende der 90`er), von Fernsehsendern wie ARD-Monitor und auch interner Airlineuntersuchungen, wurde mehrfach bewiesen, dass (neuro-) toxische Gifte verschiedenster Stoffgruppen (Organophosphate, Flammschutzmittel, Pestizide, Schwermetalle, Lösemittel, Enteisungsmittel u.v.m.) zu finden waren, die tw. so toxisch sind, dass es für sie keine Grenzwerte gibt und die sich somit 0,0 im Innenraum von Flugzeugen befinden dürften.

Das einzige Passagierflugzeug, was heutzutage zumindest zapfluftfreies Fliegen ermöglicht, ist der „Dreamliner“ – Boeing 787. Ohne Triebwerksansaugung gelangt die Kabinenluft von Aussen in das Flugzeuginnere und ermöglicht den Passagieren auch eine individuelle Atemluftregulierung.

Da die Beweis- , Opferzahl- und Gesamtfaktenlage für sich spricht und dieser Notstand unseren Mitgliedern und anderen Menschen Gesundheit und teilweise auch das Leben kostete, richten sich die VersammlungsteilnehmerInnen an diesem Tage an alle Verantwortlichen von Industrie und Politik – an die Mitglieder der Parlamente und des Bundestages:

Wir erinnern Sie daran, dass…:

– Sie nicht nur sich selbst in kontamininerten Flugzeugen gefährden können, sondern auch Ihre WählerInnen – Passagiere und insbesondere Vielflieger und Crews, die oftmals noch immer ahnungslos der Vergiftungsgefahr ausgesetzt werden

– genug geredet und geforscht wurde – Handeln notwendig ist
Gesetzesänderungen zur Bereinigung der Flugzeuginnenraumluft Leben retten können und müssen

– das Recht auf Unversehrtheit und Prävention nicht weiterhin verletzt werden darf und längst auch von Gewerkschafts- und Parteiseiten geforderte Schadstoff -Sensoren, sowie Atemschutzvorrichtungen, für alle Passagiere und Crewmitglieder, in allen Flugzeugen bereitgestellt werden sollten

– es für Passagiere bisher keinerlei adäquate Rauch- , Gas- und Gift – Atemschutzvorkehrungen gibt und auch dieser Zustand nicht weiterhin hinnehmbar ist, da Passagiere im Notfall gezwungen sind, die toxische Kabinenluft einzuatmen, da die für den Kabinendruckabfall gedachten Sauerstoffmasken nur eine kabinenluftangereicherte Sauerstoffversorgung bieten
Besatzungsmitgliedern zwar sogenannte Rauchschutzhauben zur Verfügung stehen, die im Ernstfall, wenn eine Umkehr von Nöten wird, für rund 15 – 20 Minuten ausreichenden Atemschutz bieten sollen und dass uns immer wieder berichtet wurde, dass noch nicht einmal für alle Personen der Crew eine solche Haube an Bord vorhanden sein soll

– Besatzungsmitglieder gezielter für solche Schadstoffexpositions – „Fume- u. Smellvorfälle“ ausgebildet werden sollten, da meist aus Rücksicht zu den Passagieren, um Panik zu vermeiden, das Aufsetzen des eigenen Atemschutzes vermieden wird

– nach den regelmäßig eingetretenen Vorfällen durch Kontaminierte Kabinenluft, anschliessende Untersuchungen erfolgten, die den zeitlichen, sowie den toxischen (Giftursache) und auch unfallereignisbezogenen Zusammenhang (Exposition mit luftfahrtspezifischen Giftstoffen/Nervengiften an Bord), den Gifteffekten (Vergiftungs-Symptomatik wie in der Literatur beschrieben), sowie den in den Körperflüssigkeiten von Flugzeuginsassen objektivierten Giftstoffen, als Expositionsnachweis, herleiten konnten
(siehe Forschungsergebnisse der Umweltmedizin Göttingen u. Netzwerkpartner, Ergebnisse u. Studien Abou-Donia, M.Mulder, Monro, Furlong, Budnik, Müller, Heutelbeck, Baur, Straube, Müller-Mohnssen, Hentschler u.m.)

Der versammlungsanmeldende „Internationale Verein für Umwelterkrankte e.V. – IVU e.V.“, der seit Jahren u.a. vergiftete Besatzungsmitglieder vertritt, beobachtet seit Jahren eine Zunahme der Betroffenen.
Wir sind der Überzeugung, dass ein schnelles Umdenken und Handeln, in Richtung Passagier- und Crewschutz, Prävention und Arbeitgeberfürsorge überfällig ist und hilfreich wäre – hier ist die Politik aufgefordert dringend und unmittelbar zu handeln.

Friedlich und konstruktiv motovierte Unterstützer, Passagiere, Crewmitglieder von Cockpit und Kabine, Presse und Fernsehmedien werden gebeten sich in der Versammlungszeit von 13:00 bis 18:00 Uhr Terminal A, Ankunftsebene des Frankfurter Flughafens einzufinden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Vermummung und außergewöhnliche Lautstärke (außer Ansagen seitens der Versammlungsorganisatoren), so wie nicht friedliche Aktionen jeglicher Form, nicht erlaubt sind.

Vor Ort sind Ordner an weißen Armbinden zu erkennen.
Es wird darum gebeten, sich an Ruhe und Ordnung zu halten und den Grund und Anlass dieser Versammlung zu respektieren. Vielen Dank!

Versammlungsleiterin und Ansprechpartnerin, während der Versammlung ist: Frau Sabine Röder, IVU e.V.

Pressebeauftragte des IVU e.V., die während der Kundgebung für Fragen und Antworten zur Verfügung steht, ist: Frau Aida Infante, IVU e.V.

Hilfe,Infos & Mehr:
Informationen für Passagiere und Crews finden Sie hier:
– IVU e.V. – Internationaler Verein für Umwelterkrankte e.V.: http://www.ivuev.org/aerotoxic/kontaminierte-kabinenluft/
– Aerotoxic Association: www.aerotoxic.org
– Aerotoxicteam: www.aerotoxicteam.com
– Aerotoxins: https://www.facebook.com/Aerotoxins/?fref=ts
– UmweltRundschau: www.umweltrundschau.de
– Toxic Free Airlines: www.toxicfreeairlines.com/

Der IVU e.V. auf Facebook und Twitter
https://www.facebook.com/www.ivuev.org
https: //twitter.com/IVUeV

Für Pressefragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Versammlungsanmelder:
IVU e.V. – Internationaler Verein für Umwelterkrankte e.V.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Frau Aida Infante; Mail: info (at) ivuev.org

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Link: http://www.openpr.de/news/946776.html

Vereinskontaktdaten:
IVU e.V. – Internationaler Verein für Umwelterkrankte
Heike Rochell 1.Vorsitzende
Kleberkamp 20
29303 Bergen

Tel.: 05054-264452

Mail: info (at) ivuev.org
Webseite: www.ivuev.org

Zum Verein:
Der IVU e.V. hat sich seit 1999 zur Aufgabe gesetzt, Menschen, die durch Umweltschadstoffe erkrankt sind, bestmöglichste Hilfe anzubieten. Der Sitz des Vereins ist in 66822 Lebach.
Zweck des Vereins – Auszug (Satzung lesbar unter www.ivuev.org):
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des 3. Abschnitts – steuerbegünstigte Zwecke – der Abgabenordnung (AO).
2. Der Verein fördert das öffentliche Gesundheitswesen sowie den Verbraucher- und Umweltschutz, indem er :
a) selbst Beratung für alle nach Rat und Hilfe suchenden Menschen sowie für die durch schädliche Umweltfaktoren erkrankten Menschen und ihre Angehörigen durchführt und / oder andere Stellen bei ihren entsprechenden Beratungstätigkeiten unterstützt,
b) Mit dafür Sorge trägt, dass durch Information und Aufklärung über alle relevanten Themen zur Gesundheit sowie zum Verbraucher- und Umweltschutz eine kontinuierliche und möglichst objektive Information erfolgt.

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): (c) Aida Infante

Zitat: „Kontaminierte Kabinenluft: ein Gesundheitsproblem wird zur Gewissheit. Chronologie des „aerotoxischen Syndroms““

Zitat: „Passagiere sollen beim Fliegen niemals einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt werde! So lautet einer der Grundsätze der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA. Dennoch existiert ein Gesundheitsrisiko: In Form von kontaminierter Kabinenluft. Obwohl es mittlerweile medizinisch nachweisbar ist, dass sich beim Fliegen Giftstoffe im Körper der Passagiere, Piloten und FlugbegleiterInnen absetzen (können), hüllt sich die gesamte Branche in Schweigen. Ebenso die Behörden.

Hier rekonstruieren wir, wie das Problem kontaminierter Kabinenluft entstanden ist. Und warum es bis heute immer noch eines ist.

1944

Das erste Flugzeug mit Düsentriebwerk wird in Betrieb genommen: eine deutsche Maschine, die „Messerschmitt ME 262“.

Nach Ende des zweiten Weltkriegs zerlegen die Alliierten noch vorhandene Maschinen dieses Typs, um vor allem das Motorendesign zu analysieren. Anschließend entwickeln sie zuhause einen eigenen Prototyp, der Verwendung in ihren militärischen Flugzeugen finden soll. Einziges Problem: Es wird ein Öl benötigt, das die Turbinen am Laufen halten kann, ohne bei der dort erzeugten Hitze zu verbrennen. Konkret: Das gesuchte Öl muss über 400 Grad Celsius aushalten (können)

1946

Erstmals werden vollständig synthetisierte Öle hergestellt, die selbst unter widrigsten Bedingungen für optimale Leistung sorgen. Eine der wirksamsten Zugaben für diese Motoröle bzw. Additive: Organophosphate, insbesondere Trykresylphosphate (TKP, englisch: TCP).

Dass diese Additive teilweise Nervengifte sind, wissen zum diesem Zeitpunkt nur die Hersteller dieser Öle. Und die Triebwerkbauer.

So werden die Trikresylphosphate heute (2017) bei WIKIPEDIA dargestellt. Es handelt sich um einen jener Artikel, die inhaltlich zutreffend und vollständig sind und offenbar nicht von jenem „Admin“ redigiert werden, der sonst das Stichwort „aerotoxisches Syndrom“ bewacht:…[…]“

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/Geschichten/Aerotoxisches_Syndrom/WIKI_Trikresylphosphat-700px.jpg

Sie finden den Bilderlink auch Original auf:
Quelle und (c): https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate

Zitat: „Gift über den Wolken“, Bayerische Staatszeitung, 24.02.2017

Zitat: „Husten, Schwindel, Herzrasen: Immer mehr Flugbegleiter, Piloten und Passagiere leiden unter „Fume Events“

Flugbegleiterin Maria Greiner (Name geändert) ist verzweifelt. Seit einem Einsatz im Februar 2016 leidet sie unter Schwindel, Husten, Herzrasen, Atembeschwerden und Sehstörungen. Nur glauben wollen ihr das weder der Arbeitgeber, noch die Berufsgenossenschaft und die Ärzte. „Mir fällt es sehr schwer, mit teilweise unerträglichen Schmerzen den Papierkrieg zu führen“, erzählt sie. Dabei berichten immer mehr Flugbegleiter, Piloten und Passagiere von solchen Symptomen.

Schuld daran ist nach Meinung der Betroffenen kontaminierte Kabinenluft. In fast allen Flugzeugen wird die Atemluft an den Triebwerken abgezapft.“

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): http://www.bayerische-staatszeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_66510362_lay_2bc5ea8c4b.jpg

Zitat: „Kurz nach dem Start einer Germanwings-Maschine Ende Januar in Hamburg entschied sich der Pilot zur Umkehr. Grund: kontaminierte Kabinenluft. (Foto: dpa)“

Lesen Sie mehr unter:
Quelle und (c): http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/gift-ueber-den-wolken.html

Vergiftungen durch Nervengifte

Zitat: „Vergiftungen durch Nervengifte – nicht nur die, die durch Kontaminierte Kabinenluft in Passagierflugzeugen verursacht werden – aber auch diese, entsprechen nicht einer unspezifischen, nicht näher definierbaren Erkrankung / einem Symptomkomplex, wie durch umschreibende Bezeichnungen wie z.b. „Aerotoxisches Syndrom“ so häufig darzustellen versucht wird.

Vielmehr handelt es sich, wenn objektivierbar und häufig auch bereits bewiesen, um Vergiftungserkrankungen, die stoffbezogen in der DIMDI – ICD-10-Code-Liste (Krankheitscode) zu finden sind (Status anerkannte Krankheit, die nicht weiterer Forschungsbeweise bedarf) und durch klar festgelegte Leitlinien der Arbeits- und Umweltmedizin, sowie der Toxikologie, nach professioneller und anerkannter Arbeitsmethode, objektiviert und nachgewiesen werden können.“

Lesen Sie mehr unter:
Quelle und (c):
http://www.umweltrundschau.de/cms/the-news/747

Zitat: „Kontaminierte Kabinenluft – Vergiftung als Arbeitsunfall anerkannt“, 09.02.2017

Zitat: „HAMBURG – Die Berufsgenossenschaft Verkehr erkennt – zum ersten Mal in Deutschland – eine Vergiftung durch kontaminierte Kabinenluft als Arbeitsunfall an. Der zugrunde liegende Vorfall spielte sich vor drei Jahren ab und bringt jetzt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Erklärungsnot.

Lufthansa Flug 116 befand sich am 23. Juni 2013 im Landeanflug auf München als sich in der Kabine des Airbus A321 D-AIRM stechender Geruch entwickelte. Eine Flugbegleiterin zeigte nach der Landung Vergiftungserscheinungen und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Sie fiel mehr als sechs Monate aus.“

Lesen Sie mehr unter:
Quelle und (c):
http://www.aero.de/news-24286/BG-Verkehr-erkennt-Vergiftung-als-Arbeitsunfall-an.html