Schlagwort-Archiv: Kabine

Zitat: „06. Grüne fragen nach Öldämpfen im Cockpit Verkehr und digitale Infrastruktur/Kleine Anfrage“

Zitat: „Berlin: (hib/HAU) Verunreinigungen der Kabinenluft im Flugzeug durch eindringende schadstoffbelastete Dämpfe aus den Triebwerken thematisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/11385). Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wie viele Fälle der Bundesregierung mit in der Kabine oder dem Cockpit vorkommenden Öldämpfen, Ölgeruch, Enteisungs- oder Hydraulikflüssigkeit oder Ähnlichem im Jahr 2016 bekannt gemacht wurden. Gefragt wird auch, welche Flugzeugmuster bei Meldungen, Störungen, schweren Störungen und Unfällen im Zusammenhang mit Kabinenluft nach Kenntnis der Bundesregierung betroffen sind.“

Quelle und (c):
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/113/1811385.pdf

Fume Event

Zitat:“ Die Luft, die wir an Bord atmen, wird von den Triebwerken abgezapft. Nun kann es vorkommen, dass aufgrund z.B. einer Leckage Öldampfe oder Kerosindämpfe mit in die Sauerstoffversorgung der Kabine gelangen. Dieses kann mit oder ohne einer Rauchentwicklung einhergehen und sogar ohne(!) Geruch!

Im ersten Fall ist den Crewmitgliedern bekannt, wie bei einer Rauchentwicklung zu handeln ist. Schwieriger wird es, wenn auf einmal ein komischer Geruch kommt, aber Nichts zu sehen ist.

Was rieche ich denn gerade da ?

Wenn einem ‚DIESER‘ Geruch entgegen schlägt, den man vorher noch nie gerochen hat und er einem Gemisch aus Stinkfüssen, nassem Hund evtl. auch eindeutig Kerosin ähnelt oder chemisch ist, dann ‚könnte‘ es sich um etwas handeln, was nicht normal ist.

• Ist der Geruch lokalisierbar ? (Es ist unbedingt zu vermeiden, die Nase unter irgendwelche Düsen zu halten!)
• wo ist die nächste Smoke Hood ?
• Ist ein Crewmitglied in der Nähe ?
• Fällt ihm/ihr auch etwas auf ?
• In welchem Bereich ist der Geruch ?
• Ist evtl. die ganze Kabine betroffen ?
• Riechen es die Passagiere und/oder Crewmitglied auch ?
• Verhalten sie sich evtl. auffällig ?

Crewmitgliedern die ungewöhnliche Geruchsentwicklung mitteilen; die Nutzung des internen Interphones kann sehr von Vorteil sein um andere Crewmitglieder zu befragen (Die Frage riechst du gerade auch etwas Komisches?‘ könnte die Unvoreingenommenheit nehmen)

In jedem Fall wäre das Cockpit sicher interessiert an einer detaillierten Information über die Wahrnehmung über:
• Art der Geruches ?
• Wo genau riecht man es ?
• Sind weitere Teile der Kabine betroffen ?

und bestenfalls – sollte es schon ersichtlich sein:
• Wie geht es der Crew ?
• Besteht bereits eine Symptomatik ?
• Sind Passagiere betroffen ?

Wenn nicht vorher schon geschehen, wäre dies nun der Zeitpunkt die Smoke hoods aufzusetzen.
Die einhergehenden Symptome könnten unter anderem sein:
• Probleme mit der Atmung
• Schwindel
• Kopfschmerzen
• Hustenreiz
• Kribbeln in den Extremitäten
• Grippeähnliche Symptome
• Übelkeit
• Erbrechen
• Durchfall
• Augenbrennen
• Halskratzen
• Taubheitsgefühle
• Benommenheit
• Konzentrationseinschränkungen

Diese Symptome treffen nicht alle auf einmal und nicht immer sofort auf – auch sind das nur einige Beispiele und treten individuell verschieden auf, wenn überhaupt, denn es können auch erst nach dem Flug Beschwerden auftreten.

Daher ist es immer ratsam, in sich hinein zu horchen, gerade wenn ein oder mehrere dieser Symptome auftauchen, OHNE dass man einen Geruch wahrgenommen haben muss!!“

Quelle ist der Redaktion bekannt.

Zitat: „Hamburg: Flugzeugpassagiere litten unter Atembeschwerden“, 29.01.2017

Zitat: „Hamburg (ots) – Ein Flugzeug musste am Sonntag (29.01.2017) kurz nach dem Start in Hamburg umkehren, weil Passagiere und Teile der Crew über Atembeschwerden klagten.

Die Passagiermaschine vom Typ Airbus A319 war laut Feuerwehr auf dem Weg nach Stockholm, als Besatzungsmitglieder ungewöhnliche Gerüche in der Kabine wahrnahmen. Daraufhin brach der Kapitän den Flug ab und kehrte zum „Helmut Schmidt“-Flughafen zurück.“

Lesen Sie mehr:
Quelle und (c):
http://www.rettungsdienst.de/einsaetze/hamburg-flugzeugpassagiere-litten-unter-atembeschwerden-52003#

Zitat: „Kontaminierte Kabinenluft – Vergiftung als Arbeitsunfall anerkannt“, 09.02.2017

Zitat: „HAMBURG – Die Berufsgenossenschaft Verkehr erkennt – zum ersten Mal in Deutschland – eine Vergiftung durch kontaminierte Kabinenluft als Arbeitsunfall an. Der zugrunde liegende Vorfall spielte sich vor drei Jahren ab und bringt jetzt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Erklärungsnot.

Lufthansa Flug 116 befand sich am 23. Juni 2013 im Landeanflug auf München als sich in der Kabine des Airbus A321 D-AIRM stechender Geruch entwickelte. Eine Flugbegleiterin zeigte nach der Landung Vergiftungserscheinungen und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Sie fiel mehr als sechs Monate aus.“

Lesen Sie mehr unter:
Quelle und (c):
http://www.aero.de/news-24286/BG-Verkehr-erkennt-Vergiftung-als-Arbeitsunfall-an.html

Zitat: „Immer mehr Erkrankungen wegen giftiger Kabinenluft“, wirtschaft, 31.05.2016

Zitat: „Flugbegleiter und Piloten erkranken offenbar weit häufiger an Giftstoffen in der Kabinenluft als bisher angenommen. Der Berufsgenossenschaft (BG) Verkehr liegen für den Zeitraum von Januar 2014 bis Februar diesen Jahres rund 1.000 Fälle vor, bei denen das Bordpersonal geltend gemacht hat, durch Giftstoffe aus der Atemluft in der Kabine vergiftet worden zu sein. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des grünen Bundestagsabgeordneten Markus Tressel hervor, die der „Welt“ vorliegt.“

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Quelle und (c):
http://www.wirtschaft.com/immer-mehr-erkrankungen-wegen-giftiger-kabinenluft/