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Demo am 14. Juli 2017 – Kranke Flugbegleiterinnen demonstrieren, Flughafen Frankfurt

Zitat: „Kranke Flugbegleiterinnen demonstrieren

Kranke Flugbegleiterinnen machen am Frankfurter Flughafen mit einer Demonstration darauf aufmerksam, dass giftige Substanzen in die Kabine eines Flugzeuges gelangen.

[…]

In einer Höhe von rund 10 000 Metern ist die Luft zum Atmen zu dünn. Also muss sie für die Menschen, die in einem Flugzeug sitzen, aufbereitet und vor allem komprimiert werden. […] wird die Kabinenluft über die Turbinen abgezapft. Diese Hochleistungsmotoren würden mit synthetischen Ölen geschmiert, die toxisch wirkende Organophosphate und flüchtige Kohlenwasserstoffe enthielten. Immer wieder könnten bei sogenannten Fume- oder Smell-Events giftige Substanzen in die Atemluft gelangen […].“

Quelle und (c): http://www.fr.de/frankfurt/flughafen-frankfurt-kranke-flugbegleiterinnen-demonstrieren-a-1314020

Zitat: „Hintergrund
Mit Ausnahme der Boeing 787 Dreamliner nutzen alle modernen Verkehrsflugzeuge Zapfluft für die Versorgung der Druckkabine mit Atemluft. Dabei können jedoch hochgiftige Bestandteile von Triebwerksölen in die Kabinenluft gelangen. Darauf wiederum reagieren einige Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Mittlerweile werden sogar Todesfälle mit kontaminierter Kabinenluft in Verbindung gebracht.“

Siehe auch: Quelle und (c): https://www.austrianwings.info/2017/07/kontaminierte-kabinenluft-demo-auf-den-flughaefen-frankfurt-und-muenchen

Zitat: „Flugzeug muss Ballast loswerden – 54 Tonnen Kerosin verdampfen über der Pfalz“

Zitat: „Ein Passagierflugzeug verteilt tonnenweise Kerosin über der Westpfalz. Beim Anflug auf den Frankfurter Flughafen muss das Flugzeug wegen technischer Probleme an Gewicht verlieren. Das Ablassen von Treibstoff ist nicht ungewöhnlich.

Ein Passagierflugzeug hat 54 Tonnen Kerosin über der Westpfalz abgelassen. Grund sei gewesen, dass das Flugzeug wegen technischer Probleme zum Frankfurter Flughafen zurückkehren und zur Landung Gewicht verlieren musste, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung.

Das Flugzeug sei bereits am vergangenen Montagabend unterwegs nach Kanada gewesen, habe aber wegen Problemen mit der Hydraulik umkehren müssen. Um welchen Flug es sich genau handelte, sagte die Sprecherin nicht. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) über den Fall berichtet.

Mehr zum Thema:

Jährlich 22 Fälle in Deutschland: Flugzeuge lassen tonnenweise Kerosin ab 08.10.16 Jährlich 22 Fälle in Deutschland Flugzeuge lassen tonnenweise Kerosin ab.

Dass Sprit abgelassen werde, komme in Deutschland pro Jahr nur 20 bis 30 Mal vor – bei insgesamt drei Millionen Flugbewegungen, sagte die Sprecherin. Das geschehe nur in Fällen, in denen ansonsten eine große Gefahr für das Leben der Reisenden bestünde. “

Beitragsbild:

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Quelle und (c): http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/crop19848851/7964998406-cImg_16_9-w680/imago64261047h.jpg

Quelle und (c): http://www.n-tv.de/panorama/54-Tonnen-Kerosin-verdampfen-ueber-der-Pfalz-article19848865.html

Zitat:“Ich wollte immer schon Pilotin werden – jetzt hat mein Traumberuf mich unheilbar krank gemacht“

Ziat: „“Ich bin Pilotin“ – Wie oft habe ich diesen Satz freudestrahlend gesagt. Heute muss es heißen: „Ich war Pilotin, leider bin ich durch das Fliegen unheilbar erkrankt.“

Obwohl ich mittlerweile seit fünf Jahren in keinem Cockpit mehr gesessen, geschweige denn überhaupt in einem Flugzeug geflogen bin, tut es mir nach wie vor im Herzen weh. Abgesehen davon habe ich nach wie vor starke, gesundheitliche Probleme.

Fliegen war mein großer Traum, schon seit ich denken kann. Als Kind habe ich immer davon geträumt, fliegen zu können. Eigentlich habe ich nie erwartet, dass dieser Traum jemals Wirklichkeit werden würde, aber ich habe es geschafft.

Niemals werde ich die vielen Momente vollkommenen Glücks vergessen, hoch über den Wolken, die Erde ganz klein. Sogar die Erdkrümmung habe ich sehen dürfen.

Elf Jahre und eine Woche ist mein erster Flug nun her, in einer kleinen Propellermaschine über dem Chiemsee in Bayern, fünf Jahre und sieben Monate mein letzter, in einem Business-Jet auf 15 Kilometern Höhe von Ibiza nach Hause.

Die Odyssee beginnt…

Drei Jahre bin ich beruflich geflogen, bis es mir plötzlich nicht mehr gut ging. Im September 2011 habe ich dann die Notbremse gezogen und aufgehört – bis es mir besser geht.“

Beitragsbild:

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Quelle und (c): http://i.huffpost.com/gen/5255220/images/n-KATHARINA-large570.jpg

Lesen sie mehr im Original, unter:
Quelle und (c): http://www.huffingtonpost.de/katharina-kugelmeier/aerotoxisch-pilotin-vergiftung_b_16145602.html

Zitat: „Kontaminierte Kabinenluft: ein Gesundheitsproblem wird zur Gewissheit. Chronologie des „aerotoxischen Syndroms““

Zitat: „Passagiere sollen beim Fliegen niemals einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt werde! So lautet einer der Grundsätze der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA. Dennoch existiert ein Gesundheitsrisiko: In Form von kontaminierter Kabinenluft. Obwohl es mittlerweile medizinisch nachweisbar ist, dass sich beim Fliegen Giftstoffe im Körper der Passagiere, Piloten und FlugbegleiterInnen absetzen (können), hüllt sich die gesamte Branche in Schweigen. Ebenso die Behörden.

Hier rekonstruieren wir, wie das Problem kontaminierter Kabinenluft entstanden ist. Und warum es bis heute immer noch eines ist.

1944

Das erste Flugzeug mit Düsentriebwerk wird in Betrieb genommen: eine deutsche Maschine, die „Messerschmitt ME 262“.

Nach Ende des zweiten Weltkriegs zerlegen die Alliierten noch vorhandene Maschinen dieses Typs, um vor allem das Motorendesign zu analysieren. Anschließend entwickeln sie zuhause einen eigenen Prototyp, der Verwendung in ihren militärischen Flugzeugen finden soll. Einziges Problem: Es wird ein Öl benötigt, das die Turbinen am Laufen halten kann, ohne bei der dort erzeugten Hitze zu verbrennen. Konkret: Das gesuchte Öl muss über 400 Grad Celsius aushalten (können)

1946

Erstmals werden vollständig synthetisierte Öle hergestellt, die selbst unter widrigsten Bedingungen für optimale Leistung sorgen. Eine der wirksamsten Zugaben für diese Motoröle bzw. Additive: Organophosphate, insbesondere Trykresylphosphate (TKP, englisch: TCP).

Dass diese Additive teilweise Nervengifte sind, wissen zum diesem Zeitpunkt nur die Hersteller dieser Öle. Und die Triebwerkbauer.

So werden die Trikresylphosphate heute (2017) bei WIKIPEDIA dargestellt. Es handelt sich um einen jener Artikel, die inhaltlich zutreffend und vollständig sind und offenbar nicht von jenem „Admin“ redigiert werden, der sonst das Stichwort „aerotoxisches Syndrom“ bewacht:…[…]“

Beitragsbild:

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Quelle und (c): http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/Geschichten/Aerotoxisches_Syndrom/WIKI_Trikresylphosphat-700px.jpg

Sie finden den Bilderlink auch Original auf:
Quelle und (c): https://de.wikipedia.org/wiki/Trikresylphosphate

2 Jahre danach – kommt die Wahrheit nun endlich ans Tageslicht ? Pressekonferenz der Eltern von Andreas Lubitz in Berlin am 24.03.2017

Zitat: „Lubitz’ Eltern verteidigen ihren Sohn in Berlin

Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz mit 150 Toten meldet sich erstmals die Familie des verantwortlichen Co-Piloten Andreas Lubitz zu Wort. Der Vater zweifelt an Dauerdepression seines Sohnes.

[…]

In dem Einladungsschreiben schreibt Vater Günter Lubitz: „Bis heute wird an der Annahme des dauerdepressiven Kopiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll, festgehalten. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies so nicht richtig ist.“ Welche Gründe gegen diese Annahme sprechen und was wirklich zum Absturz geführt haben könnte, ließ er offen. Lubitz’ Vater schreibt von „vielen weiteren unbeantworteten Fragen und bei der Aufklärung der Ursachen vernachlässigten Aspekten“.“

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c): http://www.bz-berlin.de/data/uploads/2015/05/germanwings-absturz-lubitz_1430907556-1024×576.jpg

Lesen Sie mehr im Original unter:
Quelle und (c): http://www.bz-berlin.de/berlin/lubitz-familie-gibt-pressekonferenz-in-berlin

Zitat: „Hamburg: Flugzeugpassagiere litten unter Atembeschwerden“, 29.01.2017

Zitat: „Hamburg (ots) – Ein Flugzeug musste am Sonntag (29.01.2017) kurz nach dem Start in Hamburg umkehren, weil Passagiere und Teile der Crew über Atembeschwerden klagten.

Die Passagiermaschine vom Typ Airbus A319 war laut Feuerwehr auf dem Weg nach Stockholm, als Besatzungsmitglieder ungewöhnliche Gerüche in der Kabine wahrnahmen. Daraufhin brach der Kapitän den Flug ab und kehrte zum „Helmut Schmidt“-Flughafen zurück.“

Lesen Sie mehr:
Quelle und (c):
http://www.rettungsdienst.de/einsaetze/hamburg-flugzeugpassagiere-litten-unter-atembeschwerden-52003#

„Der Tod fliegt immer mit!“

Mein Beitrag auf dem xing-Biz-Netzwerk vom 07.02.2017:

Zitat:“Na, wer fliegt bei dem heutigen Wissen noch freiwillig ohne Atemschutzmaske und ohne Vollkörperschutz mit einem Zapfluft-Flugzeug ?

Quelle und (c): https://www.youtube.com/embed/YYmZKvG_6ds

Bei dem Großteil der Passagiere/Crewmitglieder und Piloten fliegt der Tod immer mit – auch bei Ihnen ?

Hier bewegen sich Verantwortliche im Bereich der schweren Körperverletzung, wenn es um Nervengifte geht! Warum wird das Thema seit Jahren von den Fluggesellschaften verleugnet ? Fürchten sie Massenklagen von den Passagieren ? Den Zusammenbruch des internationalen Flugverkehrs, weil über 95% der Flugzeuge Zapfluftflugzeuge sind ?

Treffen kann es Jeden!
Sie auch!

Hier ein immer noch aktueller Link zur Verdeutlichung der Gesundheitsverletzung:
Quelle und (c):
https://www.welt.de/wirtschaft/article130664524/Wischproben-beweisen-Nervengift-bei-Condor.html

Beitragsvideo:

Videonachweis:
Quelle und (c):
www.youtube.com/embed/YYmZKvG_6ds

Mein Beitrag auf facebook vom 07.02.2016, 17:50 Uhr:

Die Wahrheit wollte auf dem Xing BIZ-Netzwerk wohl von den Machern Keiner und bestimmte Leser nicht lesen – als ich nun in der Düsseldorfer Xing-Gruppe den Beitrag „Der Tod fliegt immer mit!“ veröffentlichen wollte, hat man mich aus Xing geworfen – vorher konnte ich noch den Beitrag unter folgenden Links veröffentlichen:

Quelle und (c):
https://www.xing.com/…/…/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643340
Gebäudeforensik
35 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643536
Health Care – XING Ambassador Community
330 von 27.990 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643589
Miteinander füreinander, das Schwarze Brett für Hilfesuchende und Helfer
38 von 1.189 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643610
München – XING Ambassador Community
1.028 von 96.914 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643665
Köln – XING Ambassador Community
545 von 67.272 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643677
Hamburg – XING Ambassador Community
895 von 68.911 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643701
Düsseldorf – XING Ambassador Community
526 von 50.136 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643717
Berlin – XING Ambassador Community
396 von 59.046 Leser am 09.02.2017

Quelle und (c):
https://www.xing.com/communities/posts/der-tod-fliegt-immer-mit-1012643828
Frankfurt – XING Ambassador Community
308 von 85.533 Leser am 09.02.2017

Ich poste seit etwa 9 Jahren bestimmte Themen in mehreren Gruppen….aber bei diesem Thema „Vergiftung in Flugzeugen durch Nervengifte“, wird die Anti-Gesundheits-Lobby aktiv die Wahrheit weiterhin zu verhindern…

Zitat: „Flugzeuge im Blut“, faz, 28.03.2016

Zitat: „Der Pilot Richard Westgate war 42 Jahre alt, als er seine Flugtauglichkeit verlor. Ein Jahr später war er tot. Zuletzt klagte er häufig über taube Hände und Füße, Schwindel, Sehstörungen und Gedächtnisverlust. Und Kopfschmerzen, stark wie bei einer Migräne. Seine Symptome, sagten die Ärzte, ähnelten denen einer Leukämie, einer multiplen Sklerose, einer Arsenvergiftung oder einer Herzmuskelentzündung. All das schlossen sie aber aus. Westgate glaubte, die Ursache für sein Leiden zu kennen: die Luft im Flugzeug.

[…]

Die Kabinenluft in fast allen Verkehrsflugzeugen wird vor der Kerosineinspritzung direkt aus dem Verdichter des Triebwerks gezapft. Das hat den Vorteil, dass sie warm ist und sich leicht transportieren lässt. Das Öl, mit dem die Triebwerkswellen geschmiert werden, enthält zum Schutz vor Überhitzung Trikresylphosphat (TKP). Wird TKP, das zur Gruppe der Organophosphate gehört und in seiner Zusammensetzung dem Kampfstoff Sarin ähnelt, allerdings erhitzt, können der Stoff und seine Isomere das Nervensystem hochgradig schädigen. Es wird vermutet, dass TKP, wenn die Dichtungen versagen, über den Luftstrom des Triebwerks direkt in die Zapfluft gelangen kann, also ins Flugzeug. Dann, sagen Betroffene, rieche es an Bord nach „nassem Hund“ oder „alten Socken“.“

Beitragsbild:

Bildnachweis:
Quelle und (c):
http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/gesellschaft/1606592010/1.4147997/article_multimedia_overview/luft-holen-die-kabinenluft.jpg

Lesen Sie mehr unter:
Quelle und (c): http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/tkp-an-bord-macht-kabinenluft-im-flugzeug-krank-14146728.html

Zitat: „A 319 – Atembeschwerden und Übelkeit – Flugzeug fliegt zurück!“

Zitat: „Weil einige Passagiere plötzlich unangenehme Gerüche wahrnahmen und über Atembeschwerden und Übelkeit klagten, musste ein Flugzeug mit 141 Passagieren an Bord kurz nach dem Start am Hamburger Flughafen wieder zurückfliegen. Der A 319 der Airline Germanwings (Eurowings) war am Sonntag….Feuerwehr und der Flughafenfeuerwehr versorgten nach der Landung sechs Passagiere. Drei von ihnen kamen mit Atemwegsreizungen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte…“

Quelle und (c):
http://www.abendblatt.de/hamburg/article209437653/Passagiere-klagen-ueber-Uebelkeit-Flugzeug-fliegt-zurueck.html

Tatsachenbericht aus Sicht der Mutter einer Fume Event (vergifteten) Flugbegleiterin

Autor „Galleymaus“ auf der Seite „Das Gebäude-Gesundheitszeugnis.de“

Zitat: „Bei mir steigen Gefühle auf, die Fremdschämen und der Ohnmacht übersteigen, wenn ich diesen offenen Brief einer Mutter einer Kollegin lese! Vor allem weil ich jetzt auch verstehe wie meine Mutter wohl gefühlt haben muss, als ich meinen Fume-Event erlebt hatte. Auch bei mir traten derartige Symptome auf wie es hier beschrieben wird!

Der Brief/Kommentar einer Mutter, die für viele Familienmitglieder von Betroffenen spricht… wenn es schon für sie, die nicht unmittelbar von der Vergiftung betroffen ist, schon so schlimm ist, kann man sich vielleicht vorstellen wie es für uns Betroffene ist… manchmal hat man das Gefühl man verliert den Verstand! Wir haben alle als gesunde Menschen diesen Beruf (Flugbegleiterin/Pilot) begonnen, haben wir nicht das Recht auch gesund zu bleiben? Und auch jeder Passagier der meint er beträte nur hin und wieder ein Flugzeug: ES BETRIFFT JEDEN – ‚Seltenflieger‘, Vielflieger, Reisende Kinder, schwangere Reisende, Alte wie Junge, IN und UM das Flugzeug herum arbeitende…. Ungemütliches zu ignorieren oder die Augen davor zu verschließen ist keine Option und lässt die Brisanz des Themas nicht harmloser werden oder gar verschwinden…!

IHRE WORTE:

„Ich unterschreibe weil meine Tochter selbst betroffen ist und es mir fast das Herz gebrochen hat als Mutter mit ansehen zu müssen wie aus einer agilen und lebensfrohen jungen Frau, die viel gelacht und ihren Job geliebt hat, plötzlich immer kränker wurde. Es war, als hätte jemand die Handbremse in voller Fahrt mit voller Wucht angezogen und plötzlich nichts, aber auch gar nichts, mehr so ist, wie es einmal war. Nicht nur, dass man sie wochen-, ja monatelang seitens der Institutionen, die eigentlich helfen sollten, ignoriert hat (ein fume event? Nein, da war doch nichts…- trotz Zeugen und Unfallberichten), nein, man hat sie auch noch regelrecht gemobbt und eine Behandlung fand erst gar nicht statt. Jeder der Betroffenen weiss mittlerweile, dass ohne schnelle Hilfe sich die Krankheit chronifizieren kann und weiss, dass dies verheerende Folgen auf die Gesundheit haben kann die sogar zum Tode führen können. Aber damit nicht genug. Unfallmeldungen verschwanden auf geheimnisvolle Weise, Diagnosen wurden (absichtlich?) vertauscht, Gutachten wurden ohne ihr Wissen und ohne, dass man sie gesehen hätte, verfasst (dort hieß es dann, dass „fume events“ technisch nicht möglich seien und das von einer KK). Es gab sogar ein Gutachten für´s Gericht indem festgestellt wurde (trotz mindestens fünf Ärzten die die hohe Schadstoffbelastung bestätigten), dass meine Tochter eine „gravierende Angststörung“ hätte (von einem Lungenarzt wohl gemerkt) und unter einer „chronischen Hyperventilation“ leiden würde. Wenn man dann in eine Plastiktüte atmen würde, würde dies besser werden (hat er tatsächlich gesagt). Dass dies bei nachgewiesenen Diffussionsstörungen lebensbedrohlich werden kann war dem Lungenfacharzt, der das Gutachten geschrieben hat, wohl eher nicht bekannt. Bekannt war diesem wohl auch nicht, dass ein Krankheitsbild, dass sich „chronische Hyperventilation“ nennt, wohl gar nicht existiert. Gab einige Ärzte, die meine Tochter etwas verständnislos ansahen nachdem sie von dieser Diagnose hörten. Leider gibt es Richter, die so was glauben. Aber was will man schon erwarten von einem Gutachter, der erst die zweite Flugbegleiterin begutachtet hat und sich nicht wirklich mit den Unterlagen vertraut gemacht hatte (wie er uns noch vertrauensvoll erzählte).

Ach ja, und nicht zu vergessen der Richter, der über eine einstweilige Verfügung wegen einer möglichen Behandlung entscheiden sollte. Der kam schon polternd in den Gerichtssaal mit einem Vortrag, dass er wegen „so was“ eigentlich erst gar nicht aufgestanden wäre. Er sah das Ganze wohl eher als Affentheater und Lappalie an sonst hätte er meine Tochter im Gerichtssaal nicht so angefahren. Diktiert hat er am Ende dann, nachdem er zu meiner Tochter sagte: „Sie sehen doch gar nicht krank aus“ und sie dann suggestiv fragte: „gelt, sie sind doch gar nicht so krank?“, dass eine einstweilige Verfügung nicht notwendig wäre und sie doch wohl mit dieser Entscheidung einverstanden sei. Meine Tochter war viel zu perplex um sich dagegen wehren zu können.

Meine Tochter ist dann bei Stiftungen betteln gegangen um sich wenigstens zwei Behandlungen leisten zu können. Eine zweite Gerichtsverhandlung scheiterte weil es ihr zwischendurch wieder so schlecht ging, dass sie zwei weitere Behandlungen brauchte. Hätte man sofort nach dem fume event gehandelt und Behandlungsmassnahmen eingeleitet, es wäre alles vllt ganz anders gekommen und sie hätte sich viel schneller erholt und wäre schon längst wieder in den Arbeitsprozess integriert gewesen. So hat man viel kostbare Zeit verschwendet und mit dem Leben meiner Tochter gespielt.

Das kann man nicht glauben? Oh, ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Ich war, bis zu diesem Ereignis, immer der Meinung, dass es in diesem Land so etwas wie Gerechtigkeit, Gesetze an die sich auch Arbeitgeber halten müssen und Arbeitgeberfürsorge gibt. Aber man lernt ja nie aus. Und das, was ich hier erzählt habe, waren noch eher die „harmloseren“ Ereignisse.

Warum ich das erzähle? Ich denke, es wissen noch viel zu wenig Menschen, was hier wirklich geschieht, deshalb möchte ich unsere persönlichen Erfahrungen an dieser Stelle weitergeben in der Hoffnung, dass sie möglichst viele Leute lesen und daraus lernen und endlich sehen was hier wirklich abgeht.

Fakt ist jedenfalls, dass man Menschen, gerade hier, so immens unter Druck setzen kann, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen als freiwillig aus dem Leben zu scheiden wenn sie nicht schon vorher an den schlimmen Folgen dieser Mischintoxikation von alleine versterben. Man kann durchaus wieder gesund werden aber dafür müssen die Voraussetzungen gegeben sein und es gibt zu viele Menschen die sich nie mehr von einem solchen event erholen, gerade weil Anlaufstellen fehlen und sie nicht behandelt werden und dann Zeit Lebens unter den schweren gesundheitlichen Folgen leiden. Schon ganz und gar wenn man sich die Hilfe nicht leisten kann die man braucht, denn die muss man selbst bezahlen. Wenn man dann noch sieht, dass keinerlei Schutzmaßnahmen greifen, die man einmal als Vorsorge ergriffen hat, dann kann man den Mut vollends verlieren, denn den geliebten Job ist man los und die ganze Existenz ist bedroht weil man u.U. auch nie mehr wirklich auf die Beine kommt (was einem aber keiner glaubt). Versicherungen zahlen übrigens meist nicht. Viele haben sogar die Klausel speziell für fume events in ihre Policen aufgenommen, dass sie bei diesen nicht zahlen, was nur Wenige wissen und dann mit Entsetzen feststellen, wenn´s schon zu spät ist.

Ohne Göttingen wäre meine Tochter ganz verloren gewesen. Frau Dr. Heutelbeck war die einzige offizielle Stelle die ihr glaubte und sie ernst nahm. Da meine Tochter bei Weitem kein Einzelfall ist unterschreibe ich diese Petition ebenfalls. Wenn Göttingen zumacht gibt es keinen mehr, der wirklich unvoreingenommen mit dieser Sache umgeht. Contergan und Asbest haben gezeigt, was in unserem Staat möglich ist und dass man aus diesen Vorfällen nichts gelernt hat. „Fume events“ sind nur die Fortsetzung einer Politik die betroffene Menschen als „Kollateralschaden“ und nicht als Menschen sehen und sie mal gerne „unter den Tisch fallen“ lassen. Das muss endlich aufhören. Jeder, der sich hier beteiligt, macht sich mitschuldig an Not, Elend und Tod von einem ganzen Berufszweig. Jeder einzelne Betroffene ist einer zu viel, weil vermeidbar. Lösungen für dieses Problem sind zweifellos schon lange vorhanden. Das fume event, in das meine Tochter geraten ist, wäre somit vermeidbar gewesen. Allein diese Tatsache ist für mich unvorstellbare Ignoranz gegenüber jeglichen Menschenlebens.

Nicht nur die Existenz eines jungen Menschen ist ohne Not von verantwortungslosen Arbeitgebern und Institutionen zerstört worden, deshalb meine dringende Bitte an die Verantwortlichen: Tut bitte Alles, damit Göttingen als Anlaufstelle bleibt.““

Quelle und (c):
https://www.change.org/p/einzige-sprechstunde-f%C3%BCr-fume-event-opfer-muss-erhalten-bleiben?recruiter=125107985&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp